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1. März 2018

Unglaublich! – PROCHRIST LIVE-Abende an rund 500 Orten in Deutschland und Nachbarländern

Elke Werner und Steffen Kern

~ Kirchengemeinden, christliche Vereine und Werke, Hauskreise und einzelne Gastgeber laden zu Begegnung und Austausch ein
~ Übertragungsprogramm aus Leipzig und Veranstaltungen mit eigenen Rednern laufen parallel

(Kassel/Leipzig, 1. März 2018) An rund 500 Orten laden Christen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Nachbarländern vom 11. bis zum 17. März dazu ein, Kernaussagen des christlichen Glaubens kennenzulernen. Bei den PROCHRIST LIVE 2018-Veranstaltungen können die Besucher die Themenabende zum Glaubensbekenntnis mitverfolgen, die die Theologen Elke Werner und Steffen Kern in Kooperation mit Leipziger Gemeinden in der Kongresshalle am Zoo Leipzig gestalten und die von dort live übertragen werden. Alternativ können Interessierte einen von 35 Orten aufsuchen, die parallel ein eigenes Programm mit Redner vor Ort auf die Beine stellen. Inhaltlich dreht sich alles um zentrale Aussagen des apostolischen Glaubensbekenntnisses, das allen Kirchen und Konfessionen in der Welt gemein ist. Ebenso können Interessierte die Leipziger Veranstaltungen im Internet-Livestream und bei den Medienpartnern Bibel TV im Fernsehen und ERF Plus im Radio verfolgen.

Unter der Überschrift „UNGLAUBLICH?“ stellen die Redner Elke Werner und Steffen Kern an den sieben Tagen Menschen vor, deren Leben der christliche Glaube grundlegend veränderte, und zeigen Situationen auf, in denen er praktische Lebenshilfe sein kann. Neben den Vorträgen der beiden Theologen Werner und Kern berichten unter anderen Daniel Böcking, stellvertretender Chefredakteur der BILD-Zeitung, Yassir Eric, ehemaliger islamistischer Aktivist aus dem Sudan, oder der Wissenschaftler Heino Falcke, der schwarze Löcher im Weltall erforscht, welche Bedeutung der Glaube an Gott heute in ihrem Leben spielt. Mit Videoeinspielern, abwechslungsreichen musikalischen und künstlerischen Beiträgen sowie anderen Elementen werden die Themen von unterschiedlichen Standpunkten betrachtet und für die Besucher greifbar. PROCHRIST LIVE 2018 ist bereits die neunte Auflage dieser Veranstaltungsart und kommt nach 1995 zum zweiten Mal aus Leipzig. Das erste PROCHRIST wurde 1993 aus Essen ausgestrahlt. Damals sprach Billy Graham, der im Februar verstorbene Evangelist aus den Vereinigten Staaten, in der Essener Gruga-Halle.

„Gehirn nicht an der Kirchentür ausschalten“
Bei PROCHRIST LIVE 2018 haben Menschen Gelegenheit, sich mit Sinn- und Glaubensfragen zu beschäftigen. Roland Werner, Vorsitzender des proChrist e.V. aus Kassel, sagt dazu: „Wir hören in vielen persönlichen Begegnungen, dass Menschen Orientierung und Halt suchen. Sie fragen nach dem Sinn des Lebens und suchen nach Hoffnung und Kraftquellen, gerade angesichts von Leiderfahrungen. Der christliche Glaube gibt darauf Antworten, die über den Tag hinaus tragen. Das wollen wir nicht für uns behalten, sondern an möglichst viele Menschen weitergeben.“ An den Themenabenden von PROCHRIST LIVE sind besonders solche Menschen eingeladen, die den Glauben und die Bibel hinterfragen und besser verstehen möchten. „Wer an Gott glaubt, braucht sein Gehirn nicht an der Kirchentür auszuschalten. Wir laden im Gegenteil dazu ein, sich intensiv mit Glaubensinhalten zu beschäftigen. Durch PROCHRIST LIVE wollen wir deutlich machen, dass Glaube, Denken und das praktische Leben zusammengehören“, sagt Roland Werner.

„Überkonfessionelle Zusammenarbeit ist wichtiges Anliegen“
Der als gemeinnützig anerkannte proChrist e.V. unterstützt Gemeinden, christliche Werke und Vereine aus dem evangelischen, freikirchlichen und katholischen Spektrum bei der Umsetzung von PROCHRIST LIVE – mit der Übertragung aus Leipzig, mit organisatorischen Hilfen oder Werbematerial. Unzählige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf der örtlichen Ebene engagiert – in Deko und Technik, in Einlade-Aktionen und Programmgestaltung, im Fahrdienst und im Gebet. So schaffen sie eine Atmosphäre des Willkommens, in dem die Botschaft der Abende im Mittelpunkt steht: „Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort ist unverzichtbar“, sagt Roland Werner. „Wenn PROCHRIST LIVE 2018 vorbei ist, sind sie ja noch da und können die entstandenen Kontakte zu den Besuchern lebendig halten.“ Folgerichtig wird es in den Wochen nach PROCHRIST LIVE an den Veranstaltungsorten zahlreiche Angebote zur Weiterarbeit geben. So können Interessierte das Gehörte vertiefen und Kontakte zu einer Ortsgemeinde intensivieren.

Unterschiedliche Gemeinden arbeiten zusammen
In Leipzig, wo das zentrale zum ehrenamtlichen Engagement der 23 in Leipzig beteiligten Gemeinden wird, sagt Martin Reakes-Williams, 1. Vorsitzender von PROCHRIST LIVE Leipzig: „Wir sind dankbar, dass sich so viele Helfer aus ganz verschiedenen Gemeinden zur Mitarbeit bereit erklärt haben. Uns Christen ist das besonders wichtig, was uns verbindet: Jesus Christus. Darüber möchten wir gemeinsam sprechen. Ob sich ein Besucher später in einer Landes- oder Freikirche, einer charismatischen oder eher traditionellen Gemeinde wohlfühlt – das ist nicht entscheidend.“

Persönliches Angebot für Besucher sowie Zuschauer und Zuhörer an TV, Radio und Internet
Den Event-Charakter mit zeitgleicher Austragung an vielen Orten wählt proChrist, um möglichst viele Menschen anzusprechen und so auch diejenigen auf das Angebot aufmerksam zu machen, die sich normalerweise nicht in eine Kirche setzen. Deshalb gibt es PROCHRIST LIVE auch an ausgefallenen Locations, zum Beispiel in Apotheke, Markthalle, Kino, Gaststätte, Eishalle, Bücherei.

Am Ende jeder Übertragung haben die Besucher in Leipzig und an den anderen Veranstaltungsorten Gelegenheit, mit den Gastgebern über das Gehörte ins Gespräch zu kommen. Auch die Menschen, die PROCHRIST LIVE auf Bibel TV am Fernseher, über ERF im Radio oder über das Internet verfolgen, können über die Hotline einen Kontakt zu christlichen Gemeinden in ihrer näheren Umgebung knüpfen. „Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Weil der Trend auch zu immer mehr individuellen Formaten geht, rechnen wir jetzt mit einem im Vergleich zu den Vorjahren gestiegenen Interesse an der Fernsehübertragung“, sagt Michael Klitzke, Geschäftsführer des proChrist e.V.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.